Workshops
Access Crash Course 11.–17.5.
Digitale Technologien und erweiterte Realitäten im Theater 10.5.
Resilienz? Nicht im Alleingang. 14.5.
Access Crash Course 11.–17.5.
Grundlagen, Finanzierung, Massnahmen
Auawirleben entwickelt das langfristige Engagement für Barrierefreiheit und Inklusion stetig weiter. Aufbauend auf den Impulsen und Methoden, die in den letzten Ausgaben des Festivals entwickelt wurden, bietet auawirleben zum zweiten Mal einen Crashkurs zum Thema Barrierefreiheit für Schweizer Theater- und Tanzschaffende an. Den Access Crash Course, kurz ACC.
Während einer gesamten Woche nehmen die Teilnehmenden an Workshops mit verschiedenen Expert*innen teil. Das ACC-Programm behandelt die Grundlagen der Barrierefreiheit, Finanzierungs- möglichkeiten für Zugänglichkeitsmassnahmen und bietet praktische Werkzeuge um Theater- und Tanzproduktionen für ein diverses Publikum zugänglicher zu machen. Täglicher Gebärdensprachunterricht, Vorstellungsbesuche, Diskussionen und Austauschmöglichkeiten ergänzen den Kurs.
Digitale Technologien und erweiterte Realitäten im Theater 10.5. | 10:00–17:00
Input & Workshop mit Sarah Buser
Wirklichkeit und ihre Verhandlung finden schon längst nicht mehr nur im physischen Raum statt. Der Erweiterung in digitale, vernetzte Dimensionen begegnen wir im Alltag selbstverständlich. Auch fürs Theater können wir mit digitalen Technologien wie «Augmented & Virtual Reality» erweiterte und begehbare Realitäten schaffen, in denen hybride Kopräsenz erprobt und mit interaktiven Dramaturgien erzählt wird. Im ganztägigen Workshop für professionelle Theaterschaffende stellt Sarah Buser exemplarische Arbeiten vor und bietet einen praxisnahen Einblick in dramaturgische Konzepte, technische Möglichkeiten (AR, VR, Game Engine Unity) und künstlerische Strategien im Umgang mit XR-Tech- nologien.
Sarah Buser ist Regisseurin, Dramaturgin, Programmiererin und Dozentin. In ihrer Arbeit an partizipativen, theatralen Spielanlagen verbindet sie Narration, Code und Fiktion, um theoretische Konzepte und gesellschaftliche Phänomene interaktiv erfahrbar zu machen. Mehr Info zu Sarah Buser hier.
Resilienz? Nicht im Alleingang. 14.5. | 14:00–17:00
Ein Lab für Kunstschaffende und Vertreter*innen kleiner Kulturinstitutionen
Individuelle Resilienz ist nicht genug. Im Rahmen unseres Forschungsprojekts «Kompass für Organisationale Resilienz» beschäftigen wir uns mit der Widerstands- fähigkeit von kleinen Organisationen in den Performing Arts. Wir verstehen Resilienz nicht als individuelle Eigenschaft, sondern richten den Blick auf strukturelle Herausforderungen und Dynamiken. Wir gehen davon aus, dass dieser Perspektivwechsel besonders in Zeiten von finanziellem und politischem Druck einen Unterschied macht. Wie können Organisationen beweglich bleiben, wenn die Umwelt zusehends unberechenbarer wird? Was frisst Energie im Alltag, welche stabilisierenden Faktoren gibt es? In diesem Lab wollen wir innehalten: Wir bringen Erkenntnisse aus unserem Forschungsprojekt mit – Sie Ihr Erfahrungswissen. Gemeinsam mit Dagmar Walser und Katja Sonnemann trainieren wir den Muskel der Resilienz. Mehr Info hier.